Vom Berater zu einer Kapitalanlage gedrängt – Anleger bekommt Schadenersatz

Mathias Nittel Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht 06221-43401-14 www.nittel.co Ein Fall, wie er in der Praxis immer wieder auftaucht: Anleger, die ihr Vermögen insgesamt immer konservativ und sicherheitsorientiert angelegt, keine riskanten Anlagen getätigt haben und von dieser konservativen und sicherheitsorientierten Strategie auch nie abrücken wollten, berichten von einem Gespräch mit ihrem Bankberater: Bei dem Beratungsgespräch hätten sie dem Zeuge Berater auf die von ihm ausgesprochene Empfehlung hin erklärt, sie wüssten nicht, was ein Zertifikat sei und sie wollten nur sichere Anlagen tätigen. Der Bankberater habe ihnen daraufhin bestätigt, dass das Zertifikat sicher sei, es sei an den Dow Jones Euro Stoxx 50 gekoppelt. Zwar könnten während der Laufzeit Kursschwankungen eintreten, am Ende der Laufzeit werde aber der angelegte Betrag zurückgezahlt, das einzige Risiko bestünde darin, dass keine Zinsen gezahlt würden, wenn der Dow Jones Euro Stoxx 50 um 50 % fallen würde. Letzterer Fall sei aber absolut unwahrscheinlich, anderer Risiken bestünden nicht ...Zum vollständigen Artikel


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