Umfrage: Ärzte sparen bei der Therapie ihrer Patienten

© Rolf van Melis / pixelio.de

Das Allensbach-Institut hat Ärzte repräsentativ befragt, und diese waren offen und ehrlich: 55% gaben an, aus Kostengründen schon einmal auf Behandlungen verzichtet zu haben, obohl diese medizinisch sinnvoll gewesen wäre; und 12% gaben sogar zu, dies häufiger getan zu haben.

Das ist jetzt nichts, was der Bürger nicht schon geahnt hätte bei dem Kostendruck, der im Gesundheitswesen seit Jahren aufgebaut worden ist. Und genauso wenig verwundert es, dass die Bundesärztekammer diese Ergebnisse schnell wieder relativiert: das seien dann schon keine lebensnotwendigen oder Notfallversorgungen, die man dann nicht durchgeführt hätte – woher man das wisse? Man habe von keinen Fällen erfahren, bei denen Patienten zu Schaden gekommen seien… naja, da muss man schon sehr viel Glüc ...

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