OLG Oldenburg: Unzulässige Gegendarstellung

Die presserechtliche Gegendarstellung muss sich grundsätzlich auf tatsächliche Angaben, auf sog. Gegentatsachen, beschränken. Wenn in dem Ausgangsbericht ein unzutreffender Eindruck – der sich allerdings als Tatsachenbehauptung aufdrängen muss – erweckt wird, so formuliert man in der Gegendarstellung zumeist “hierzu stelle(n) ich/wir fest…“.

Die Formulierung “Soweit durch diese Behauptung der Eindruck entstanden ist,…stellen wir hiermit richtig…” ist demgegenüber nach Ansicht des OLG Oldenburg (Urteil vom 23.08 ...

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