Zensus 2011 – Wenn der Erhebungsbeauftragte zweimal klingelt…

TEIL 1

Mit dem Gesetz über den registergestützten Zensus im Jahre 2011 (Zensusgesetz 2011 – ZensG 2011) vom 8. Juli 2009 wird eine Rechtsgrundlage für die Durchführung der Volkszählung im nächsten Jahr geschaffen. Bestimmte Erhebungen können von sogenannten Erhebungsbeauftragten eingesetzt werden. In der Regel werden dies freigestellte Bedienstete des Bundes und der Länder sein.

Das Gesetz sieht aber auch die Möglichkeit vor per Landesrecht Bürger als Erhebungsbeauftragte zu verpflichten. Ob es sich hierbei um eine feine Aufgabe handelt, bei der man endlich mal den Nachbarn fragen darf, was man immer schon wissen wollte, sich aber nie getraut hat zu fragen oder eher ein Blick in die relevanten Ausschlusskriterien näherer Betrachtung bedarf, wird im zweiten Teil des Artikels verraten.

Doch nun im Einzelnen…

Welche Aufgaben können einem Erhebungsbeauftragten übertragen werden?

Hauptaufgabe der Erhebungsbeauftragten (Interviewer) ist es, im Rahmen der Haushaltebefragung und der Befragung an Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vor Ort die Existenz der dort wohnenden Personen festzustellen und zusammen mit den Einwohnerinnen und Einwohnern beziehungsweise den Einrichtungsleitungen die Fragebögen auszufüllen.

Der Erhebungsbeauftragte kann für die Erhebungen nach den §§ 6 bis 8 sowie 14 bis 17 ZensG 2011 eingesetzt werden, sprich für

die Gebäude- und Wohnungszählung (§ 6 ZensG), die Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis (§ 7 ZensG) und die Erhebungen an Anschriften mit Sonderbereichen (§ 8 ZensG) ...Zum vollständigen Artikel


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