Was der Mandant können dürfen soll?

Die von uns entwickelte Kanzlei-Software IXP-Advocat bietet unter anderem den Vorteil, dass man den Mandanten unmittelbar über das Internet einen Zugriff auf das Programm erlauben kann. Dies kann und darf natürlich nicht bedeuten, dass die Mandanten sämtliche Funktionalitäten der Kanzlei-Software nutzen können. Dies würde ja einen eklatanten Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht des Anwalts und gegen sämtliche Datenschutzrichtlinien bedeuten.

Den Mandanten kann daher nur Zugriff auf ein spezielles Programm gegeben werden, das ausschließlich die eigenen Daten zur Verfügung stellt. Soweit die Idee.

Im Entwicklerteam und mit befreundeten Anwälten diskutieren wir seitdem, welche Daten sinnvollerweise den Mandanten zugänglich gemacht werden sollen, zu welchem Zeitpunkt und welche zusätzlichen Funktionen die Mandanten ausführen dürfen.

Klar ist, dass die Mandanten die Möglichkeit haben sollen, eigene Dokumente in das virtuelle Büro hoch zu laden. Ebenso ist es sinnvoll, den Mandanten Zugriff auf alle (?) Dokumente zu gewähren, die in ihren Akten eingehen. Allerdings hat uns ein befreundeter Anwalt auch erklärt, dass er es nicht haben wolle, dass der Mandant ein eingegangenes Schreiben ließ, bevor er selbst seit gehabt habe, hiervon Kenntnis zu nehmen. Ein Argument, das kaum von der Hand zu weisen ist ...

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