Verwaltungsgericht bestätigt Entscheidung der Würzburger Ausländerbehörde

Vergeblich hat sich ein 29-jähriger Türke vor dem Verwaltungsgericht Würzburg um die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis für sich und seine Familie bemüht: Die Richter schlossen sich der Auffassung der Würzburger Ausländerbehörde an und wiesen seine Klage ab.

Der Fall von Hakan Cengiz hebt sich von anderen ausländerrechtlichen Verfahren durch die Tatsache ab, dass der 29-Jährige als Kursleiter beim Würzburger Main-Bildung Förderverein erfolgreich Integrations- und Sprachkurse für Migranten leitet und organisiert. Derzeit noch in Teilzeit, sein Arbeitgeber hat ihm aber eine Vollzeitstelle angeboten. Dazu wird es nicht kommen, wenn es bei dem Urteil des Verwaltungsgerichts bleibt: Die für die strenge Auslegung der ausländerrechtlichen Vorschriften bekannte Behörde der Stadt Würzburg hat die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis für den Ingenieur, dessen Frau und zweijährigen Sohn verweigert.

Cengiz kam 2005 in der Absicht nach Deutschland, auf sein abgeschlossenes Bauingenieur-Studium aus der Türkei einen deutschen Master draufzusatteln. Doch der Leiter der Würzburger Ausländerbehörde, Peter Katzorek und seine Mitarbeiter glauben, dass Cengiz „nie auch einen Tag studiert hat“. Fest steht, dass Cengiz an der Fachhochschule Nürnberg und der TU Darmstadt eingeschrieben war ...

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