Unterhaltsrückstand im Zugewinnausgleich

Ein am Bewertungsstichtag bestehender Unterhaltsrückstand ist als Passivposten im Endvermögen des Unterhaltsschuldners anzusetzen.

Nach § 1378 Abs. 1 BGB schuldet grundsätzlich der Ehegatte, der den höheren Zugewinn erwirtschaftet hat, dem Ehegatten mit dem geringeren Zugewinn die Hälfte des Überschusses als Ausgleich. Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten das Anfangsvermögen übersteigt (§ 1373 BGB).

Bei der Ermittlung des Endvermögens hat es der Bundesgerichtshof nun gebilligt, dass als weiterer Passivposten der unstreitige Unterhaltsrückstand abgesetzt worden ist. Bereits entstandene Verbindlichkeiten mindern grundsätzlich das Endvermögen eines Ehegatten ...

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