Perfektes Timing – und bei Sportwetten immer noch alles offen!

Gestern abend 3:0 für Schalke gegen Olympique Lyon. Eine herbe Niederlage für die Franzosen aus der kulinarischen Metropole an der Rhône. So weit so gut (oder schlecht…). Was aber hat diese Nachricht aus dem Sportressort mit Recht zu tun? Aufschluss gibt ein Blick ins Umfeld der Spielberichterstattung: Unmittelbar nach dem Spiel berichteten “Express” und “Rheinische Post” unter der Überschrift “Und sie haben es doch getan!”, dass Olympique Lyon eine Geldbuße drohe, weil die Spieler des französischen Clubs auf Schalke mit einer – jedenfalls nach Auffassung der Stadt Gelsenkirchen - in Nordrhein-Westfalen nicht erlaubten Trikotwerbung aufgelaufen sind. Ob es dabei bleibt, wird sich allerdings zeigen müssen: Denn noch gestern abend veröffentlichte das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) drei Entscheidungen zum deutschen Sportwettenmonopol.

In seinem Urteil vom 8. September 2010 hatte bereits der Europäische Gerichtshof (EuGH) Zweifel an der Zulässigkeit des Wettmonopols geäußert, ohne allerdings dessen Rechtswidrigkeit festzustellen (unser differenzierter Blogbeitrag hier; die Pressemitteilung des EuGH hier) ...

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