OLG Hamm: Wettbewerbsverstoß durch Benachrichtigungskarte?

Was war passiert?Anlass für die wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzung zweier Immobilienfirmen war eine Karte, die einer DHL-Benachrichtigungskarte nachempfunden und in den Briefkasten eines Verbrauchers gelangt war. Der Inhalt der „verpassten“ Sendung war über den Hinweis „Info-Post schwer“ hinaus nicht mitgeteilt. Die Karte enthielt eine Telefonnummer sowie die Aufforderung: „Bitte rufen Sie uns an!“. Wenn der Verbraucher anrief um sich nach seiner Postsendung zu erkundigen wurde dieser nicht nur auf die Zustellung eines Infopakets angesprochen, sondern sofort auch ein Interesse an den von dem werbenden angebotenen Immobiliengeschäften erfragt. Zusätzlich versuchte der Werbende im Rahmen dieses Gespräches ein persönliches Beratungsgespräch zu vereinbaren. Diese Praxis hielt ein Wettbewerber des Immobilienhändlers aus Gründen des Transparenzgebots und des Irreführungsverbots mit einem Abmahnschreiben des Wettbewerbsrechts und verlangte Unterlassung von seinem Konkurrenten.

Wie entschied das OLG Hamm?Der 4 ...

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