Wandtke: Urheberrecht

Artur-Axel Wandtke ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt im Bereich Urheberrecht – neben seiner Professur ist er mir vor allem ein Begriff als einer der beiden Herausgeber des Wandtke-Bullinger UrhG-Kommentares, mit dem ich sehr gerne arbeite. Die Chance, sein Lehrbuch zum Urheberrecht durchzulesen, habe ich gerne wahr genommen.

Was mir direkt ins Auge gefallen ist, war die Struktur des Buches, die ich als sehr zugänglich empfunden habe:

Einleitung Das Werk Rechte des Urhebers Urhebervertragsrecht Schrankenregelungen Recht der Verwertungsgesellschaften Verwandte Schutzrechte Softwareschutz Technische Schutzmaßnahmen Durchsetzung des Urheberrechts Urheberstrafrecht Einigungsvertrag Internationales Urheberrecht & Kollisionsrecht Anhang (u.a. mit ausgewählten Entscheidungen)

Inhaltlich sprechen die gewählten Kapitelnamen für sich – wem die Begrifflichkeiten nicht auf Anhieb etwas sagen, dem sei hier versichert, dass zum Thema Urheberrecht alles drin ist, was man braucht.

Das Inhaltsverzeichnis verspricht sehr viel – und bei insgesamt fast 450 Seiten Text ist es das auch durchaus. Allerdings muss direkt gesehen werden, dass hier ein sinnvoller Aufbau gewählt wurde, fernab der einfach am Gesetzestext orientierten Struktur anderer Bücher, die sich schnell im Bereich eines “lesbaren Kommentars” bewegen.

Nun denke ich, muss deutlich gesehen werden, dass es sich hier bei wirklich um ein Lehrbuch handelt: Der Leser muss mit sehr vielen abstrakten und theoretischen Ausführungen rechnen, die weit über die rein praktische Sichtweise hinausgehen. Das ist nicht notwendig ein Kritikpunkt, aber bedeutet vor allem eines: Den schnellen Einstieg gibt es hier nicht. Zwar ist das erste Kapitel mit der Bezeichnung “Einleitung” sehr verlockend – letztlich handelt es sich aber um einen mitunter hochtheoretischen Teil (der sicherlich interessant ist) ...

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