The NJW and legal English/NJW kennt englische Rechtssprache schlecht

I recently received a copy of an article from Neue Juristische Wochenschrift, Vertragssprache und Sprache des anwendbaren Rechts, by Rechtsanwalt Dr. Dr. h.c. Georg Maier-Reimer, the co-publisher. This was based on a talk given by the author at the Anwaltstag in May. There are two statements in this article I can't agree with. One of them is on p. 2549:
Die aufschiebende Bedingung wird üblicherweise mi "condition precedent" übersetzt, das ist wohl richtig. Die auflösende Bedingung wird aber als Gegenstück häufig mit "condition subsequent" übersetzt, und das ist falsch. Denn eine "condition subsequent" ist eine Bedingung, die nach der Transaktion eintreten muss, wenn die Wirkung der Transaktion bestehen bleiben soll. Sie ist also das Gegenteil einer auflösenden Bedingung oder die auflösende Bedingung mit umgekehrtem Vorzeichen: Der Nicht-Eintritt der condition subsequent ist auflösende Bedingung. Die Kategorie der auflösenden Bedingung in unserem Sinne scheint so im Common Law nicht zu geben. Deshalb sollte man, wenn man eine auflösende Bedingung meint, bewusst eine im Common Law ungebräuchliche Formulierung wählen, zum Beispiel "resolutive condition" oder "dissolving condition", und diese sollte man besser noch durch einen Klammerzusatz mit dem detschen Terminus ergänzen, oder man sollte den Effekt des Bedingungseintritts ausdrücklich regeln.
(Aufschiebende Bedingung is usually translated as 'condition precedent', which is correct. Auflösende Bedingung is often translated as 'condition subsequent', and this is wrong ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK