Notare und Zwangsvollstreckung

Ich erinnere mich noch dunkel an meine Kautelarwoche im Referendariat. Dort sind die bayerischen Elitejuristen aufgelaufen und haben uns Referendaren das Notariatsleben schmackhaft gemacht. Bei einem läutete dauernd das Handy und er traf während der Veranstaltung Verabredungen zum Golfspielen. Ja, der bayerische Notar – die crème de la crème des Juristendaseins.

Umso erstaunlicher der Umstand, dass mir ein Gerichtsvollzieher neulich einen Zwangsvollstreckungsauftrag aus einer notariellen Urkunde zurückgab mit der Begründung, die Zwangsvollstreckung aus dem notariell beurkundeten Kaufvertrag, der eine Zug-um-Zug-Abrede enthielt, sei nicht vollstreckbar. Die Parteien wollten in dem Kaufvertrag folgende Abrede treffen: 1. Kaufpreisrate Zug um Zug gegen Besitzübergabe, dann 2. Kaufpreisrate ...

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