Mit einem handschriftlichem Testament ….

…. wäre das wohl nicht passiert. Aufopferungsvoll hat sich meine Mandantin in den vergangenen Jahren um ihren Vater gekümmert, ihr Bruder hingegen „verpasste“ sogar dessen Beerdigung.

Dieses familiär angespannte Verhältnis zwischen Vater und Sohn hatte zur Folge, dass dieser nur seinen gesetzlichen Pflichtteil erben sollte. So war es jedenfalls testamentarisch gewollt. Nachdem mir das Testament im Zuge der erbrechtlichen Auseinandersetzung vorgelegt wurde, brach für meine Mandantin aber eine Welt zusammen. Was war geschehen?

Ihr Vater hatte seinen letzten Willen nicht handschriftlich, sondern auf seinem Computer verfasst und sodann ausgedruckt. Gemäß § 2247 BGB ist aber nur ein komplett eigenhändiges, also handschriftliches Testament des Erblassers wirksam, der Computer- oder Schreibmaschinenausdruck wird hingegen nicht als Testament anerkannt, selbst wenn dieser eigenhändig vom Erblasser unterschrieben wurde ...

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