Die Vorratsdatenspeicherung – Totgesagte leben länger

Noch im März diesen Jahres hatte das Bundesverfassungsgericht die Vorschriften der Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt, was bei Bevölkerung und Datenschützern gleichermaßen für Begeisterung sorgte.

Trotz der weiterhin bestehenden EU-Richtlinie wurde das endgültige Ende der Vorratsdatenspeicherung gefeiert, denn schließlich sei man sich ja einig gewesen, dass eine anlasslose Speicherung sämtlicher Verbindungsdaten sämtlicher Bürger nicht des Rätselslösung sein könne.

Irren ist menschlich

Doch man irrte und so kam es wie es kommen musste: Gut 9 Monate später taucht das Thema Vorratsdatenspeicherung wieder aus der Versenkung auf und kehrt zurück in die Politik. Denn schließlich bestehe Deutschland aus ca. 80 Millionen Terroristen, so dass eine Speicherung von Telefon- und Internetdaten als einzig verbleibende Möglichkeit erscheint, dieser Gefahr Herr zu werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK