"Schändung" eines jüdischen Friedhofs durch benachbarte Schweinemast?

Gelegentliche Gerüche aus einer Massentierhaltung müssen auch auf einem jüdischen Friedhof hingenommen werden. Das hat das Würzburger Verwaltungsgericht im Fall von fünf Klagen gegen einen Bauvorbescheid für einen Schweinemaststall für 1.000 Tiere in unmittelbarer Nachbarschaft des jüdischen Friedhofs in Willmars (Kreis Rhön-Grabfeld) entschieden.

In der 105-seitigen schriftlichen Urteilsbegründung erkennt das Gericht die grundsätzliche Schutzbedürftigkeit des Friedhofs als Stätte jüdischer Religionsausübung zwar an, teilt Rechtsanwalt Wolfgang Baumann mit, der die Kläger vertritt ...

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