OLG Karlsruhe: Boxerin Halmich gewinnt Kampf um das Recht am eigenen Bild

Was war passiert?Die ehemalige Profiboxerin Regina Halmich schloss mit einer Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen sowie einem Kameramann einen Vertrag über die Verfilmung ihrer Karriere. Für ihre Mitwirkung an diesem Dokumentarfilm sollte die Boxerin eine Vergütung von 3.500 Euro erhalten, im Gegenzug bekamen der Kammaramann und die Autorin das Recht, den Film „Königin im Ring“ im TV und bei Filmfestivals zu zeigen und aufzuführen.

Die Einwilligung der Boxerin ihre urheberrechtlichen Persönlichkeitsrechte an ihren eigenen Bildern an die Filmemacher abzutreten, stand im Vertrag "unter der aufschiebenden Bedingung des Abschlusses eines branchenüblichen Verwertungsvertrages mit einem Filmverleih und der Bezahlung einer weiteren angemessenen Vergütung für die Einräumung des Vorführungsrechts. Diese Bedingung wurde mit einem später geschlossenen Vertrag zwischen den Parteien entfernt.

In der Folge erklärte Regina Halmich die Anfechtung gegen diesen Vertragszusatz wegen arglistiger Täuschung und erhob Klage vor dem Landgericht Karlsruhe wegen Verletzung ihres Persönlichkeitsrechtes, weil der Dokumentarfilm ohne ihre Einwilligung in die Kinos gekommen sei. In erster Instanz konnte Frau Halmich den Rechtsstreit gewinnen, so dass die Filmemacher Berufung beim Oberlandesgericht einlegten ...

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