Die Bande wird zurückgepfiffen

Das Landgericht Frankfurt am Main hat den Angeklagten wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln als Mitglied einer Bande in zwei Fällen, wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge als Mitglied einer Bande in 28 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und zwei Monaten verurteilt. Dem Urteil lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Angeklagte vereinbarte mit einem gesondert Verfolgten, der eine Organisation zum gewinnbringenden Handel mit Betäubungsmitteln aufgebaut hatte, der Gruppierung regelmäßig größere Mengen Rauschgift zu verschaffen. Dem Angeklagten wurden nach und nach Mitglieder der Organisation vorgestellt. Die Bestellungen der Organisation wurden beim Angeklagten aufgegeben. Dieser besorgte das Rauschgift bei einem unbekannten Lieferanten. Ein Kurier der Organisation holt die Drogen beim Angeklagten ab. Dort wurde auch bezahlt und übergeben. Bald wurde Haschisch und Kokain nur noch beim Angeklagten bezogen. Das Landgericht hat darin ein bandenmäßiges Handeln des Angeklagten gesehen. Der Angeklagte habe über den unbekannten Lieferanten das Rauschgift der Organisation zur Verfügung gestellt und sei deren ständiger Lieferant gewesen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK