Auffahrunfall: Wer auf ein anderes Fahrzeug auffährt, hat immer Schuld?

Im Straßenverkehr kommt er mehrfach täglich vor: der Auffahrunfall. Oft wird vorschnell behauptet, dass derjenige, der auf ein anderes Fahrzeug auffährt, ohne wenn und aber “schuld” sei und auf dem Schaden an seinem eigenen Fahrzeug sitzen bleibe, sofern keine Vollkasko-Versicherung besteht.

Das mag auf die meisten Auffahrunfälle zutreffen. Entscheidend ist jedoch, aus welchem Grund der Vordermann gebremst hat. Ohne guten Grund jedenfalls trifft ihn mindestens eine Mitschuld. Dies belegt eine Vielzahl an Urteilen aus der Vergangenheit.

Hier ein paar Beispiele:

LG München, Az.: 19 S 20476/04

Hier bremste der Vordermann an einer Ampel im Großstadtverkehr deswegen abrupt ab, weil er durch eine andere auf Rot umgesprungene Ampel abgelenkt wurde. Für den Hintermann war das zu schnell; er fuhr auf. Beide Fahrer mussten sich den Schaden teilen.

OLG Düsseldorf, Az ...Zum vollständigen Artikel


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