findedaspixel.de – für maximale Transparenz bei Google Street View, aber selbst kein Impressum?

Die Diskussion zwischen Gegnern und Befürworten von Google Street View wird zum Teil erbittert geführt. Etwas vereinfacht könnte man die Debatte in ihren Extremen vielleicht wie folgt beschreiben: Die einen sehen in Street View den Großangriff auf unsere Privatsphäre, die anderen sehen uns ohnehin schon in einem Zeitalter der “Post-Privacy”, in der das Recht auf Privatheit der Vergangenheit angehört.

Jens Best wird vom SPIEGEL als “Deutschlands größter Street-View-Fan” bezeichnet. Best kämpft gegen die Verpixelung von Bildern auf Google Street View, die Eigentümer und Mieter von dort abgebildeten Immobilien veranlassen können. Die Idee: Die verpixelten Gebäude sollen von Aktivisten nochmals fotografiert und diese Fotos dann online gestellt und mit Google Street View verknüpft werden. Wie so etwas aussehen kann, lässt sich hier erkennen, wo es zu einer der wohl ersten “Entpixelungen” in Deutschland gekommen ist.

Jens Best hat nun die Plattform www.findedaspixel.de an den Start gebracht. Mit dieser Plattform will er offenbar mittels Crowdsourcing so viele verpixelte Bilder bei Google Street View entdecken lassen wie möglich: “Das Widerspruchsrecht bei Google macht es möglich, dass bestimmte Häuser in Street View nur verpixelt dargestellt werden dürfen.Finde das Pixel gibt die Möglichkeit diese Objekte zu finden und zu markieren” (Quelle).

In den ersten 48 Stunden nach Freischaltung von findedaspixel.de wurden bereits über 6.500 “verschollene Häuser” – so werden verpixelte Gebäude auf der Plattform genannt – eingetragen. Simply Crowdsourcing at its best, könnte man sagen, und die wohl perfekte Datenbank für die Pro-Street-View-Aktivisten, um nun möglichst viele verpixelte Gebäude zu fotografieren und deren unverpixelten Bilder online zu stellen.

Etwas irritierend finde ich in diesem Zusammenhang, dass findedaspixel ...

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