Die “sieben Todsünden” im Straßenverkehr – Straßenverkehrsgefährdung gem. §315c I Nr. 2 StGB

In erster Linie handelt ein Verkehrsteilnehmer, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen eine Verkehrsvorschrift verstößt und dadurch einen anderen behindert, nur ordnungswidrig. Solche Verstöße werden dann als Ordnungswidrigkeit geahndet und führen entweder zu einer Verwarnung oder unter Umständen zu einem Bußgeld nebst Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf § 49 StVO, der einzelne Tatbestände, gegen die ordnungswidrig verstoßen werden kann, auflistet.

Bei schwerwiegenderen Verstößen legt der Gesetzgeber jedoch eine Schippe drauf und beurteilt sie zusätzlich nach dem Strafgesetzbuch. In § 315c StGB -Gefährdung des Straßenverkehrs- werden in dessen Absatz 1 Nr. 2 die sog. “sieben Todsünden” im Straßenverkehr normiert:

Nr. 2 a): Nichtbeachten der Vorfahrt (vgl. §§ 8, 9, 18 III StVO) Nr. 2 b): Falsch überholen oder sonst bei Überholvorgängen falsch fahren (vgl. § 5 StVO) Nr. 2 c): Falsches Fahren an Fußgängerüberwegen (vgl. §§ 26, 41 III Nr. 1 StVO) Nr. 2 d): Zu schnelles Fahren an unübersichtlichen Stellen (vgl. § 3 StVO) Nr. 2 e): Nichteinhalten des Rechtsfahrgebots an unübersichtlichen Stellen (vgl. § 2 StVO) Nr ...Zum vollständigen Artikel


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