Kaskoschaden: Was Ihnen die Versicherung nicht erzählt! Teil II

Fortsetzung von Teil I

Erleidet der Versicherungsnehmer nach einem Kaskoschaden erneut einen unverschuldeten Unfall und wird sein Fahrzeug dabei nicht unerheblich beschädigt, muss er sich ggf. im Rahmen der entwickelten Grundsätze der Schadensminderungspflicht, wie sie sich aus der VW-Entscheidung des BGH ergeben, nunmehr (erneut) auf eine freie Werkstatt verweisen lassen und kann ggf. (erneut) sein Fahrzeug nicht bei „seiner“ Werkstatt reparieren lassen.

Denn nach den dortigen Kriterien muss sich der Geschädigte auf eine (technisch) gleichwertige Reparaturmöglichkeit in einer freien Fachwerkstatt, die er

ohne weitere Umstände und mühelos annehmen kann, verweisen lassen, wenn keine besonderen Umstände, wie

einem Fahrzeugalter von bis zu drei Jahren oder der Nachweis, sein Fahrzeug stets “scheckheftgepflegt” oder nach einem Unfall immer in einer markengebundenen Werkstatt repariert zu haben,

vor ...

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