Diagnostizierter "Querulantenwahn" (und Rechtsmittelrücknahme)

Nicht nur wegen des Wortes "Querulantenwahn", sondern auch wegen der Ermächtigung zur Rechtsmittelrücknahme rechtlich Interessant ist BGH, Beschl. v. 28.10.2010 - 4 StR 388/10 -:

"....Der Verteidiger hatte auch die gemäß § 302 Abs. 2 StPO zur Zurücknahme eines Rechtsmittels erforderliche ausdrückliche Ermächtigung des Angeklagten. Dessen bei der Besprechung mit dem Verteidiger erklärte Zustimmung reicht hierfür aus. Eine bestimmte Form ist für die Ermächtigung nicht vorgeschrieben. Für den Nachweis der Ermächtigung, der noch nach Abgabe der Erklärung geführt werden kann, genügt die anwaltliche Versicherung des Verteidigers (vgl. zum Ganzen BGH, Beschluss vom 8. März 2005 - 4 StR 573/04, NStZ-RR 2005, 211; Meyer-Goßner, StPO, 53. Aufl., § 302 Rn. 33 m.w.N.) ...

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