Bürokratie: Die Kosten sind erheblich

© Gerd Altmann / pixelio.de

Trotz des schlechten Rufes ist eine ordentlich funktionierende Bürokratie zunächst einmal nichts Schlechtes. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal mit Ämtern in Mittelamerika, oder sogar im südlichen Europa zu tun hatte. Nicht ohne Grund sah Lenin in diesem Bereich die Bürokratie der deutschen Post als Vorbild für den aufzubauenden Sozialismus an.

Problematisch wird dies erst, wenn der „Amtsschimmel zu wiehern“ beginnt und Bürokratie um ihrer selbst willen betrieben wird, oder aber von den Beteiligten nicht mehr beherrscht werden kann.

Dass wir uns diesem Zustand rapide nähern, ja vermutlich sogar erreicht haben, ist offensichtlich. So werden die Verträge immer dicker und damit logischerweise auch unübersichtlicher; und auch immer stärker mit finanziellen Sanktionen – natürlich nur für die Leistungserbringer – versehen. Aktuelles Beispiel ist dabei schon allein der OT1-Vertrag von Barmer GEK und TK. Doch besteht die Welt nicht nur aus diesem, sondern es sind noch Verträge mit der AOK, der DAK, der GWQ, der IKK, den BG’s etc. pp. zu beachten ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK