Vorsicht Verwalter- Falle !

Gerät der Wohnungseigentümer einer WEG mit Beiträgen zu den Lasten und Kosten des gemeinschaftlichen Eigentums oder des Sondereigentums in Verzug, so ist der WEG-Verwalter gem.§ 27 WEG gesetzlich gehalten, die Beitreibung der Rückstände zu veranlassen, um die Zahlungsfähigkeit der WEG sicherzustellen. Ist die Beitreibung auf andere Weise nicht erfolgversprechend, so kommt die Beantragung der Zwangsversteigerung des Wohnungseigentums in Betracht. Zur Verbesserung der Rechtsstellung der WEG hat der Gesetzgeber in § 10 ZVG bestimmt, dass die WEG in bevorrechtigter Rangklasse vor den meisten übrigen Gläubigern, insbesondere also auch vor den i.d.R. “mächtigsten” Gläubigern, nämlich den finanzierenden Banken befriedigt wird. Hierbei werden die laufenden und rückständigen Forderungen aus dem Jahr der Beschlagnahme und den letzten zwei vorangegangenen Kalenderjahren privilegiert erfasst bis zur maximalen Höhe von 5 % des Verkehrswertes der Wohnung.

Zur Ermittlung des “Haftungszeitraumes” ist daher der Zeitpunkt der Beschlagnahme zu bestimmen ...

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