Betriebskostenabrechnungen in gemischt genutzten Objekten

in einer Entscheidung vom 11.08.2010 (BGH VIII ZR 45/10) hat der Bundesgerichtshof die Position des Vermieters bei der Abrechnung der Betriebskosten insoweit leicht verbessert, als entschieden wurde, dass für die Feststellung der (formellen) Mindestanforderungen es ausreichend sei, wenn notwendige Erläuterungen zu der Abrechnung auch außerhalb der Abrechnung selbst, nämlch z.B. im Mietvetrag oder in einer vergangenen Abrechnung enthalten seien. Dies steht allerdings in Widerspruch zu der bisherigen Rechtsprechung, dass die Abrechnung aus sich heraus verständlich sein muss.

Bei teils gewerblich, teils zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden ist für die formelle Wirksamkeit der Abrechnung nicht erforderlich, dass ein Vorwegabzug für das Gewerbe getätigt werde ...

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