Datenschutzbeschwerde – Tücken im Detail

Man stelle sich vor, ein aufgeklärter Konsument und Nutzer von Internetdiensten (nennen wir ihn X) kommt auf die Idee, sich zu fragen, wer hat eigentlich meine Daten und welche davon genau. Nach ein bisschen googlen trifft X dann schnell auf das BDSG, wo es schön umständlich in § 34 heißt, dass

die verantwortliche Stelle dem Betroffenen auf Verlangen Auskunft zu erteilen hat über

die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen, den Empänger (…), und den Zweck der Speicherung.

Gesagt, getan! Flugs mach sich X ans Werk und schreibt mal eben alle Firmen an, bei denen er so in den letzten Jahren eingekauft, einen Newsletter bestellt oder einen Account eröffnet hat. Die Reaktionen – der geneigte Leser sei gerne zum Selbsttest aufgerufen – reichen dabei von professionell bis komisch hilflos ...

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