Schmerzensgeld wegen HWS-Verletzung auch bei geringer Aufprallgeschwindigkeit

Das Amtsgerichts Neunkirchen hat mit seinem Urteil vom 29.10.2010 die Rechtsprechung bestätigt, wonach ein Schmerzensgeldanspruch wegen einer HWS-Verletzung auch dann gegeben ist, wenn der technische Gutachter lediglich eine geringe Aufprallgeschwindigkeit bescheinigen kann und auch der medizinische Gutachter allein aufgrund der medizinischen Anknüpfungstatsachen eine Verletzung nicht, wie es das Gericht ausdrückt, „mit dem notwendigen Beweisniveau“ belegen kann.

Das Gericht hat zu Recht darauf hingewiesen: Es reicht zum Nachweis des HWS-Schleudertraumas aus, dass die Geschädigte ebenso wie die vernommenen Zeugen (Familienangehörige) glaubhaft bestätigt haben, dass die Geschädigte bis zu dem Unfallereignis keinerlei Beschwerden gehabt hatte, sie jedoch nach dem Unfall unter erheblichen Schmerzen gelitten und deswegen mehrfach ärztliche Dienste in Anspruch genommen hat ...

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