Nach zehn Jahren: Würzburger Justizbaustelle (fast) zuende

Das Ende von Bayerns größter Justiz-Baustelle des vergangenen Jahrzehnts: In Anwesenheit von Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) ist am Dienstag das Würzburger Ziviljustiz-Zentrum im sanierten Gerichtsgebäude in der Ottostraße offiziell eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben worden.

Eingezogen sind die Richter und Angestellten aller Zivil-Abteilungen des Amts- und Landgerichts schon im Spätsommer. Zuvor waren sie – zunächst aus Raumnot, später auch wegen der Umbau- und Sanierungsarbeiten - 38 Jahre lang auf zahlreiche Dienststellen im ganzen Stadtgebiet verteilt.

Die Hausherrin freut sich nicht nur über die jetzt optimalen Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter: „Nach unserer Wiedervereinigung ist die Würzburger Justiz wieder bürgerfreundlich an einem Standort erreichbar“, sagte Landgerichtspräsidentin Anna Maria Stadler.

Dass die Einweihung so spät erfolgte, ist dem vollen Terminkalender der Justizministerin geschuldet, die bei dieser „Sternstunde der Würzburger Justiz“, so Merk, persönlich dabei sein wollte.

Für insgesamt rund 30 Millionen Euro wurde das im Jahr 1892 erstmals eingeweihte Justizgebäude fast komplett entkernt und im Inneren neu gestaltet. Die historische Natursteinfassade wurde komplett erhalten, an einzelnen Stellen kann man noch die Spuren des Bombenangriffs auf Würzburg vom 16. März 1945 erkennen ...

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