Beschuhter Fuß? Befußter Schuh!

RA Sokolowski und Ra Ferner wiesen in gestrigen Beiträgen auf eine neue Entscheidung des BGH zum „beschuhten Fuß“ hin.

Hintergrund: Wegen gefährlicher Körperverletzung wird u.a. bestraft, wer die Körperverletzung mit einem „gefährlichen Werkzeug“ begeht, also einem Gegenstand, der geeignet ist, durch die Art seiner Verwendung erhebliche Verletzungen hervorzurufen (§ 224 Abs.1 Nr.2 Alt.2 StGB).

Das kann je nach Lage des Falles eine Stricknadel ebenso gut wie ein Seil sein. Es kommt eben immer darauf an, auf welche Weise der Gegenstand eingesetzt wird. Gegenstände, die niemals gefährliche Werkzeuge sein können, dürfte es recht wenige geben.

Die Rechtsprechung sieht es dabei seit Jahr und Tag regelmäßig auch als eine solche gefährliche Körperverletzung an, wenn jemand mit festem Schuhwerk auf eine andere Person eintritt ...

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