Wasserrechte für die abgestellte Wassermühle

Im “Brakeler Wasserstreit” hat das Verwaltungsgericht Minden die Klage einer Mühlenbesitzerin abgewiesen, die ihren Strombedarf durch den Betrieb einer mit Wasserkraft betriebenen Mühlenturbine decken wollte.

Die Klägerin, Erbin eines Mühlenbesitzers in Brakel, wollte die in der Mühle vorhandene Turbine nutzen, um mehrere Wohnungen mit elektrischem Strom zu versorgen; der eigentliche Mühlenbetrieb war bereits vor Jahrzehnten aufgegeben worden. Nachdem sich die Beteiligten nicht darüber hatten einigen können, wer für die Instandhaltung eines Wehres am Oberlauf der Brucht zuständig war, hatte die beklagte Stadt Brakel im Sommer 2008 die Wasserführung der Brucht geändert mit der Folge, dass das noch ankommende Wasser nach Auffassung der Klägerin nicht mehr ausreichte, um die Turbine anzutreiben. Vor der Änderung der Wasserführung hatte es häufig Beschwerden von Anwohnern und Landwirten gegeben, weil es aufgrund des baufälligen und sanierungsbedürftigen Wehres bei Hochwasser zu Überschwemmungen gekommen war ...

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