Photovoltaikanlage vs. Denkmalschutz

Die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach einer unter Denkmalschutz stehenden Kirche aus dem vorigen Jahrhundert verstößt nach Ansicht des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs gegen das Bayerische Denkmalschutzgesetz.

Geklagt hat eine Pfarrkirchenstiftung, die eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zum Einbau der Photovoltaikanlage beantragt, aber nicht erhalten hatte. Nach Auffassung sowohl des erstinstanzlich mit der Klage befassten Verwaltungsgerichts Ansbach wie jetzt auch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs bestehen keine ernstlichen Zweifel daran, dass die Erlaubnis zu Recht versagt wurde.

Es sei nicht zu beanstanden, so der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, dass das Verwaltungsgericht Ansbach das Gebäude als ein typisches Nürnberger Kirchenbauwerk der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eingestuft habe. Dessen Denkmaleigenschaft werde durch Anbauten aus den 1960er Jahren nicht beseitigt. Zwar solle die Photovoltaikanlage zu einem überwiegenden Teil auf dem Anbau errichtet werden ...

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