Hundegebell zur Mittags- und Nachtzeit

Wie kann eine Gemeinde gegen Hundegebell vorgehen? Hundegebell zur Mittags- und Nachtzeit („Ezzo“) Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bejaht dies grundsätzlich, hat aber gleichwohl im einem bei ihm anhängigen Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes der Halterin eines Hundes Recht gegeben und zugleich die Berufung gegen ein gegenteiliges (Hauptsache-)Urteil des Verwaltungsgerichts München zugelassen.

Die Gemeinde Gräfelfing hatte angeordnet, die Antragstellerin habe sicherzustellen, dass der 3-jährige Fila Brasileiro Rüde „Ezzo“ von Montag bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen jeweils in der Zeit von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie von 19.00 Uhr bis 8.00 Uhr nur unter Aufsicht von einer dazu geeigneten und befähigten Person außerhalb des Wohnhauses der Antragstellerin gelassen wird. Geeignet im Sinne dieser Anordnung sei jede Person, die körperlich in der Lage ist, ausreichend auf den Hund einzuwirken. Für den Fall der Nichtbeachtung wurde ein Zwangsgeld in Höhe von 1.000 € angedroht und der Bescheid für sofort vollziehbar erklärt ...

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