Unternehmerischer Journalismus – Ein Rollenmodell für Freie?

Morgen (Montag) werde ich zu Gast sein bei einer Podiumsdiskussion auf der Wissenswerte, einer Konferenz für Wissenschaftsjournalismus, die jedes Jahr in Bremen stattfindet. Moderiert von Ulrike Langer soll es darum gehen, wie in der Ausbildung darauf reagiert wird, dass immer häufiger von JournalistInnen erwartet wird, unternehmerisch zu denken:

Das Zeitungssterben in den USA hat den Arbeitsmarkt für Journalisten dramatisch verändert. Dass immer mehr Verlagshäuser entweder schließen oder zumindest stark schrumpfen, hat u. a. zur Folge, dass die tradierten Wege in die etablierten Medien abreißen. Ins Wanken gerät auch das klassische Rollenmodell eines freien Journalisten, das darauf beruht, dass man seine journalistischen Dienstleistungen an diese etablierten Medienhäuser verkauft. In den USA haben Journalistenausbilder wie der bekannte Jeff Jarvis darauf mit einer neuen Idee reagiert: Entrepreneurial Journalism. Dahinter steht die Vorstellung, dass die neue, unübersichtliche Medienwelt auch neue, unternehmerische Qualifikationen auf Seiten der Journalisten selbst verlangt ...

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