Die Akte des Grauens

Immer wieder bekommt man von Mandanten Kopien seiner Unterlagen zugeschickt um einen kompletten Überblick über die Angelegenheit zu bekommen. So auch gestern.

In der Post fand sich ein dicker Umschlag der selbst für 1,45 Euro Porto noch zu schwer war. Die darin enthaltene Akte ließ bereits beim vorsichtigen Blick in den Umschlag nichts gutes erahnen.Ganz im Gegenteil! Im besagten Umschlag fand sich eine lediglich vom Umschlag notdürftig zusammengehaltener Stapel Papier von dem jede Seite sicherlich mindestens ein Eselsohr hatte.

Als die “Akte” dann endlich aus dem Umschlag gefummelt war, zeigte sich, dass es noch schlimmer kommen konnte. Anstatt einer chronologisch sortierten Akte war alles Kreuz und Quer durcheinander geworfen. Die Kopie des Vollstreckungsbescheids fand sich nicht wie erwartet hinter dem Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids, sondern ganz am Anfang der Akte. Irgendwo in der Mitte fand sich dann die erste Seite eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses, geschätzte 20 Seiten weiter dann auch die zweite Seite ...

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