Vergleich im „Minus-Ossi“-Fall

In dem als „Minus-Ossi“-Fall bekannt gewordenen Diskriminierungsprozess haben sich die Parteien in der zweiten Instanz verglichen, nachdem das Arbeitsgericht Stuttgart die Klage auf Entschädigung abwies. Ein kurzes Resümee der Geschehnisse lohnt sich trotzdem – auch aus arbeitsrechtlicher Sicht.

Die gebürtig aus Ostdeutschland stammende Klägerin, die seit 20 Jahren in Westdeutschland lebt, hatte sich in Baden-Württemberg erfolglos als Buchhalterin bei einem Fensterbauer beworben. Nach Rückerhalt ihrer Bewerbungsunterlagen musste sie feststellen, dass ihr Lebenslauf den Vermerk „Ossi“ trug und sich daneben ein eingekreistes Minus befand. Darüber hinaus wiesen die Unterlagen zweimal den Vermerk „DDR“ auf ...

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