Forensische Bilder

In unserem Buch »Recht anschaulich« geht es nicht um Bilder und Recht schlechthin, sondern, wie der Untertitel sagt, um Visualisierung in der Juristenausbildung. Gemeint waren damit Visualisierungshilfen bei der Vermittlung des Rechtsstoffs. Nicht Thema unseres Buches ist der Einsatz von Bildern zur Klärung der Tatfrage. Insoweit spreche ich von forensischen 1 Bildern. In unserem Buch wird der forensische Bildgebrauch nur am Rande erwähnt und als selbstverständlich vorausgesetzt. Für unser Projekt »Visuelle Rechtskommunikation« hatte Stefan Ulbrich bereits ausführlich nach dem Stand des Jahres 2000 über »Bilder in der forensischen Praxis« berichtet. Seither ist viel geschehen. Vor allem die Technik hat sich erheblich verfeinert. Dass im Gerichtsverfahren Bilder aus Augenscheinsobjekte verwendet werden, ist, wie gesagt, eigentlich selbstverständlich. Das bedeutet aber nicht, dass es damit keine Probleme gäbe. Im Gegenteil, der rechtliche Rahmen ist doch so unklar, dass ich vor einiger Zeit an anderer Stelle die Thematik als Dissertationsthema vorgeschlagen habe. 2 Auch in diesem Blog war beiläufig schon von forensischem Bildgebrauch die Rede ...

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