BGH zum Betreuungsunterhalt: Der betreuende Ehegatte muss im einzelnen zur Rollenverteilung in der Ehe vortragen

Wer nach der Geburt eines Kindes drei Jahre lang mit dem Job ausgesetzt hat und dann anschließend zunächst nur 25 Stunden wöchentlich arbeitet, darf nicht einfach darauf vertrauen, dass diese Regelung ewig Bestand hat. Das hat der BGH jetzt noch einmal entschieden. In seiner Entscheidung XII ZR 20/09 vom 15.09.2010, dort Rz. 25 wies er darauf hin, dass zunächst kindbezogene Gründe für die Bezahlung von Betreuungsunterhalt zu prüfen seien (hier: Unterbringung in einem Hort im konkreten Fall nicht zumutbar). Erst wenn solche Gründe nicht greifen, sind elternbezogene Gründe mit ins Kalkül zu ziehen ...Zum vollständigen Artikel


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