Tippgeberin erhält Millionen von Glaxo – Verpfeiffen lohnt sich in den USA!

Zum Thema Whistelbower verweisen wir auf unsere Blogeinträge am 12.Oktober und 17.September 2010. Artikel im Handelsblatt, HB LONDON. Eine Ex-Mitarbeiterin des britischen Pharmakonzerns Glaxosmithkline hat für die Aufdeckung von Missständen in ihrem ehemaligen Unternehmen 96 Mio. Dollar zugesprochen bekommen. Das Geld stammt aus einer Strafsumme von 750 Mio. Dollar, auf die sich Glaxo und das amerikanische Justizministerium geeinigt haben.

Ein Werk des Pharmaherstellers in Peru hatte jahrelang verseuchte Medikamente ausgeliefert. Die ehemalige Qualitätsmanagerin des Unternehmens hatte auf die Probleme hingewiesen, doch das Management hatte sie ignoriert. Daher wandte sie sich 2004 an die Aufsichtsbehörden. Sie erhält die höchste Summe, die eine Tippgeberin (englisch “Whistleblower”) jemals erhalten hat.

Zu den betroffenen Medikamenten gehört ein Diabetesmittel, eine Hautsalbe und Antidepressivum ...

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