Bundesweite Bemühungen um besser bezahlte Arbeit nicht zumutbar

Er ist seinen beiden Kindern zum Barunterhalt verpflichtet. Er arbeitet in Eisenhüttenstadt in seinem erlernten Beruf als Heizungs- und Lüftungsbauer und verdient (unter Hinzurechnung einer Steuererstattung) 1.226,46 € netto im Monat.

Damit liegt rechnerisch ein Mangelfall vor, denn von den verbleibenden 326,48 € (1.226,48 - 900) kann er den Mindestunterhalt für seine Kinder nicht zahlen.

Die Mutter vertrat daher in dem Verfahren die Auffassung, er solle sich eine besser bezahlte Stelle suchen. Er müsse sich deutschlandweit bewerben, da er über den regelmäßigen Umgang hinaus keinen Kontakt zu seinen Kindern suche.

Dem widersprach das OLG Brandenburg: Höheres Arbeitseinkommen müsse sich der Antragsgegner nicht zurechnen lassen. Er gehe einer vollschichtigen Berufstätigkeit nach, die er bereits während der Ehe ausgeübt habe ...

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