Liebesbeziehung zwischen Lehrer und Schülerin: Lehrer erringt beim BGH Teilsieg gegen das verhängte Kontaktverbot

Zwischen dem Lehrer und seiner damals 15-Jährigen Schülerin hatte es "gefunkt". Um die sich entwickelnde Liebesbeziehung zu unterbinden, hatte das Familiengericht auf Antrag der Kindsmutter im Jahr 2007 ein Kontaktverbot erlassen. Gegen dieses Kontaktverbot ging der Lehrer im Jahr 2009 gerichtlich vor. Die Schülerin lebte inzwischen nichts mehr bei ihrer Mutter sondern in einer Jugendhilfe-Einrichtung. Beiden war offensichtlich an neuerlichem Kontakt gelegen. Das Amtsgericht und das Oberlandesgericht hielten die Beschwerde des Lehrers für unzulässig. Er könne keinen Kontakt verlangen und damit auch keine Aufhebung des Kontaktverbots, da er nicht umgangsberechtigt im Sinne von § 1685 II BGB sei. Ein von dieser Vorschrift unabhängiges Recht, zu Dritten in Kontakt zu treten gebe es nicht. Dem hat der BGH in seiner Entscheidung XII ZB 161/09 vom 19. 09. 2010 zwar nicht direkt widersprochen. Er hat Lehrer und Schülerin also nicht "freie Bahn" für die Wiederaufnahme der Beziehung gegeben ...Zum vollständigen Artikel


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