Jura-Studium? Oder doch lieber Maschinenbau?

Ein Familienrichter stellte neulich mit einem Augenzwinkern an zwei als Praktikanten im Sitzungssaal befindliche Jura-Studenten gerichtet fest, daß nach einem solchen Sitzungstag wohl der Gedanke aufkommen könne, sein Jura-Studium abzuhaken und auf Maschinenbau umzusatteln.

Vorausgegangen war ein familienrechtlicher Verhandlungsmarathon über vier eher umfangreiche Verfahren, in denen es auf die Berechnung von Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt und nachehelichem Unterhalt ankam, wobei in einem Verfahren Rückrechnungen bis in die 90er-Jahre erforderlich waren. Zahlenkolonnen schossen durch den Sitzungssaal wie Kugeln in einem Action-Streifen.

Auf die beiden Jura-Studenten mag das tatsächlich eher abschreckend gewirkt haben. Mit „Jura“ schien das Prozedere wenig zu tun zu haben ...

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