Mitverschuldensvorwurf an den Unfallhelfer

Ergreift ein Unfallhelfer nach einem Unfall, bei dem das Ausmaß der Gefährdung und der Hilfebedürftigkeit der beteiligten Verkehrsteilnehmer nicht sogleich zutreffend erkannt werden kann, nicht die aus nachträglicher Sicht vernünftigste Maßnahme, folgt hieraus noch nicht ein Mitverschuldensvorwurf.

Wenn ein Verkehrsteilnehmer unmittelbar nach einem Unfall im Straßenverkehr nicht die aus nachträglicher Sicht vernünftigste Maßnahme ergreift, folgt hieraus nicht zwangsläufig ein (Mit-)Verschuldensvorwurf. Objektiv falsche Reaktionen von Verkehrsteilnehmern stellen nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dann kein schuldhaftes Verhalten im Sinne von § 254 Abs ...

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