Google Street View schlägt erneut zu – WLAN-Daten gesammelt und ganze E-Mails erfasst

Wie Medien aktuell berichten, haben 244.237 Haushalte in Deutschland von Ihrer Möglichkeit Widerspruch gegen eine Veröffentlichung ihres Hauses in Gooogle Street View einzulegen Gebrauch gemacht. Bei gezählten 8,458 Millionen Haushalten, entspricht dies einer Quote von ca. 2,89 Prozent.

Nach Auffassung des Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, unterstreicht die hohe Anzahl der Widersprüche den Handlungsbedarf:

Ich kenne kein vergleichbares System, bei dem so viele Menschen in so kurzer Zeit der Verwendung ihrer Daten widersprochen haben – und das sogar schon vor Inbetriebnahme des Dienstes. Die hohe Zahl der Widersprüche gegen Google Street View zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst darüber entscheiden wollen, welche Daten über sie im Internet veröffentlicht werden. Diese Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger darf aber nicht vom Good Will einzelner Unternehmen abhängen. Ein verbrieftes und allgemeines Widerspruchsrecht der Betroffenen gegen die Veröffentlichung ihrer Daten im Internet ist deshalb dringend erforderlich ...

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