Zum Anscheinsbeweis beim Rückwärtsfahren auf Parkplätzen

Der Fall: Zwei Autofahrer stoßen beim Rückwärts-Ausparken aus zwei gegenüberliegenden Parktaschen zusammen. Beide Parteien behaupteten, das jeweils andere Fahrzeug sei gegen das eigene bereits stehende gefahren.

In der ersten Instanz wurde zunächst eine Haftungsteilung ausgeurteilt. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass der Anscheinsbeweis für das Verschulden des rückwärts Fahrenden nicht erschüttert worden sei. Davon kann erst ausgegangen werden, wenn einer hätte nachweisen können, dass er zum Kollisionszeitpunkt längere Zeit gestanden hat.

Das Landgericht Saarbrücken hob mit Urteil 13 S 61/10 dieses Urteil wieder auf ...

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