„TATORT INTERNET“ (Verbot der Ausstrahlung durch einstweilige Verfügung)

„Doch bereits vor der ersten Sendung räumte RTL2-Chef Jochen Starke ein, in einem der recherchierten Fälle per einstweilige Verfügung davon abgehalten worden zu sein, das Material zu senden.“

Die taz nimmt in einer aktuellen Berichterstattung Bezug auf die zur Zeit heftig und kontrovers geführte Diskussion bezüglich einer Sendung des Senders RTL2 mit dem Titel „Tatort Internet“. Der Artikel beleuchtet das Thema unter einem neuen Aspekt. Denn die grundsätzliche Frage, ob Kinder und Minderjährige auch vor sexuellen Übergriffen beziehungsweise deren Anbahnung im oder über das Internet (Cyber-Grooming) geschützt werden müssen, müsste zweifelsfrei von jedermann zu bejahen sein.

Die taz geht aber in Ihrer Berichterstattung weiter, wie auch beispielsweise die Süddeutsche Zeitung und viele weitere Medien, und stellt die Berichterstattung von RTL2 selbst auf einen rechtstaatlichen Prüfstand (vgl. exemplarisch einen Artikel im Online-Angebot der Süddeutschen Zeitung).

Vielleicht lässt sich die diesbezüglichen Berichterstattung insofern in die Richtung verstehen, dass der Grundgedanke der Sendung „Tatort Internet“ ein guter Gedanke war, dass die konkrete Umsetzung dieses Gedankens durch die reißerische Art der Darstellung und die sich „am Rande der Legalität“ bewegende Berichterstattung hingegen nicht gelungen ist.

Die taz berichtet diesbezüglich weiter:

„Doch bereits vor der ersten Sendung räumte RTL2-Chef Jochen Starke ein, in einem der recherchierten Fälle per einstweilige Verfügung davon abgehalten worden zu sein, das Material zu senden ...

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