Revision in Strafsachen

Die Strafverteidigung im Revisionsverfahren ist eines der Spezial- und Interessengebiete von Rechtsanwalt Dr. iur. Baumhöfener innerhalb des Strafrechts.

Die Revision im Strafrecht zielt mit ihrer schriftlichen Begründung auf die Verletzung des Verfahrensrechts (Gesetzmäßigkeit des Prozesses) in Form einer Verfahrensrüge und/oder und des materiellen Rechts (Gesetzmäßigkeit des schriftlichen Urteils) in Form der Sachrüge. Es werden seitens der Revisionsgerichte insbesondere hohe Anforderungen an die zulässige Erhebung einer Verfahrensrüge gestellt. Die Begründung der Verletzung formellen Rechts setzt voraus, dass ein genau zu bezeichnender Verfahrensfehler mit einem umfassenden Tatsachenvortrag gerügt wird. Die Revision in Strafsachen ist ein rein formales Verfahren. Insofern ist nach wie vor die Frage, „wie es gewesen ist", nicht Sache des Revisionsrichters. Nur in äußerst seltenen Ausnahmefällen kommt es zu einer Revisionshauptverhandlung. Auch hier werden nicht Tatsachen, sondern lediglich Rechtsfragen erörtert. So wird beispielsweise eine Belastungsaussage in der Revisionsinstanz nicht erneut aufgenommen. Überprüft wird sie vom Revisionsgericht nur darauf, ob sie vom Tatgericht fehlerfrei gewürdigt wurde.

Es ist ratsam, mit der Fertigung einer Revisionsschrift einen Rechtsanwalt zu betrauen, der sich auf dieses Teilgebiet der Strafverteidigung spezialisiert hat. Ein Revisionsverteidiger muss sich über die mannigfaltige Rechtsprechung der Revisionsgerichte (Bundesgerichtshof bzw. Oberlandesgerichte) informiert halten, um den strengen Anforderungen gerecht zu werden, die an die Bearbeitung von Revisionsmandaten gestellt werden. Neben der praktischen Erfahrung ist ein hohes wissenschaftliches Interesse erforderlich, um in strafrechtlichen Revisionen erfolgreich zu bestehen. Rechtsanwalt Dr. iur ...

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