Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Der Gegner (Mieter einer Wohnung des Mandanten, dem ein Vorkaufsrecht zusteht) gab an, meinem Mandanten bei dem beabsichtigten Verkauf des Hauses behilflich sein und einem Kaufinteressenten die Räumlichkeiten zeigen zu wollen. Da hierzu auch Räume gehörten, die er nicht angemietet hatte, sollte mein Mandant ihm den Schlüssel für diese weiteren Räume aushändigen.

Ich habe meinem Mandanten geraten, den Schlüssel nicht auszuhändigen, zumal er jederzeit bereit ist, bei einer solchen Besichtigung anwesend zu sein und die Räume hierfür aufzuschließen.

Daraufhin ruft mich der über meinen Rat wenig erfreute Gegner an und bedrängt mich förmlich, meinem Mandanten dringend zu raten, die Schlüssel unverzüglich an ihn herauszugeben. Mein Mandant begehe mit meiner Unterstützung eine „Verkaufsvereitelung“, mache sich schadensersatzpflichtig etc.

Dabei weigerte der Gegner sich strikt, die Anwesenheit meines Mandanten bei der angeblichen Besichtigung zu dulden ...

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