Verloren im Dschungel der Versicherungsbedingungen – und der Vertreter schwimmt mit!

Wer kennt nicht die Situation, dass der mehr oder minder überzeugende Versicherungsrepräsentant mit Begeisterung über den einzigartigen Versicherungsschutz, den sein Unternehmen zu bieten in der Lage ist, mit Allgemeinplätzen ins Schwärmen gerät. Diverse konkrete Rückfragen hinterlassen aber dann oft den Eindruck, dass der Berater die Probleme und Themen nicht kennt bzw. versteht – dass er eine Lösung dafür hat erscheint damit zunehmend unwahrscheinlicher.

Der Rechtsanwalt als Retter in der Not bietet sich durchaus an, da zumindest davon ausgegangen werden kann, dass er qualifiziert mit dem Kleingedruckten umgehen kann. Allerdings gibt es hier auch nur einen extrem kleinen Kreis von Wissenden, die Versicherungsrecht und Versicherungsbedarf von IT-Unternehmen in Einklang bringen können. Was fehlt ist dann oft die Marktübersicht, oder das Wissen über die Möglichkeiten zur individuellen Vertragsvereinbarung.

Spreu und Weizen bei Versicherern von IT-Risiken

Aktuell gibt es ca. 50 Versicherer in Deutschland, die Haftpflichtversicherungen anbieten. Von diesen möchten ca. 10-15 ein Stück vom fetten Kuchen des Versicherungsbedarfs der IT-Unternehmen abschneiden; die Schadensquoten sind für die Versicherer durchweg erfreulich. Flugs nehmen Sie Produkthaftpflicht- oder Vermögensschaden Policen aus dem sprichwörtlichen Schrank, ersetzen die ein oder andere Passage mit Fachjargon aus der IT-Sprache und werben mit einem speziellen Konzept. Es gibt nach wie vor einige Policen, die die z.B. sog. Radiusklausel weiterhin im Vertrag haben und folglich keinen Versicherungsschutz beim Umsturz oder Zusammenbruchs eines Schornsteins zur Verfügung stellen. Dieser oder ähnliche Ausschlüsse lassen die Kompetenz des Versicherers für das spezielle Klientel der IT-Unternehmen erahnen ...

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