Sinn und Unsinn von Inkassounternehmen

„Red Tape“ warf gestern die Frage auf, warum Inkassounternehmen einen so schlechten Ruf haben. Den selbst gegebenen Antworten dürfte noch hinzuzufügen sein, daß Inkassounternehmen häufig in gänzlich unwirtschaftlicher Weise eingesetzt werden.

Regelmäßig kommt es vor, daß der Schuldner gegenüber dem Gläubiger ausführlich begründet, welche Einwände er gegen die behauptete Forderung erhebt. Der Gläubiger gibt den Forderungseinzug an ein Inkassobüro ab, welches dann ein schlichtes Mahnschreiben übersendet und auf die Einwände des Schuldners mit keinem Wort eingeht.

Meldet man sich dann anwaltlich und wiederholt die Einwände des Mandanten, kommt es nicht selten zu einer von folgenden Reaktionen:

- Das Inkassounternehmen unterbreitet – erneut ohne auf die Einwände konkret einzugehen – einen Vergleichsvorschlag

oder

- Es teilt mit, die Forderung nicht weiter zu bearbeiten. Man möge sich bitte direkt an den Gläubiger wenden.

oder

- Für den Gläubiger meldet sich als nächstes gleich ein Rechtsanwalt (oder ein zweites Inkassobüro) ...

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