Streit um "Minus-Ossi" durch Vergleich beigelegt

Mit einem außerhalb der mündlichen Verhandlung geschlossenen Vergleich ist der Streit um eine Entschädigung für die als "(–) Ossi" abgelehnte Stellenbewerberin beigelegt worden. Die aus Berlin (Ost) stammende und noch vor der Wende aus der DDR geflohene Buchhalterin hatte sich vergeblich bei einer Stuttgarter Fensterbaufirma beworben. Auf den zurückgesandten Bewerbungsunterlagen war handschriftlich "(–) Ossi" vermerkt worden. Das Unternehmen hatte bestritten, die Frau wegen ihrer Herkunft benachteiligt zu haben oder benachteiligen zu wollen. Das ArbG Stuttgart hatte ihre Klage in erster Instanz abgewiesen, weil "Ossi" keine ethnische Herkunft sei (Urt ...

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